Albrecht <Preußen, Herzog> [Oth.]
Warhafftige Zeitungen, Wie Marggraue Albrecht von Brandenburgk, der sich vnbedacht seiner Ehrn vnnd pflicht, vnter Erdichtem Schein, mutwilliglich, vnd freuenlich wider den Churfürsten zu Sachssen vn[d] Burggrauen zu Magdeburg ... als ein Veindt eingelassen ... sampt dem Landgrauen von Leuchtenburg, mit allem jrem Kriegsvolck, zu Ross vnd fuss, vmb vnd bey Rochlitz erlegt, vnd gefangen worden seindt — [Erfurt], 1547 [VD16 W 653]

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stindt/bttcher einem gedichten schein/ die wäre Christen-
liche Religion/darzu stchder löbliche Churs, zu Gachsten
neben eylichenmeher des Reichs löblichen Stenden vnd
Grete» bekennen zuuortrucken/auszutilgen/ vnd die löb-
liche Deutsche Nation in einBlurbade/ vnd ewig vorderb
zu sitzen vnd Zubringen / wie sie dann solchs angefangen/
vnd weitter/wie man vormerckc / vnd wils Gott ferner
K» rag gegeben sol werden/im synn haben. Der Allmech-
tig aber wolle solcher vmrew vnd bösen practickeu weh-
ren/siin arme Rirchen/wider sie Feinde/vnd das Blut-
dürstige pfasiengesinde/ wie bißher gncdiglich schützen/
vnd der Deutschen Nation die gnade vorleihen/ dassis
einsten die äugen recht auffrhun / Gott mit ernst anruf-
fen/ vnd sich rrewlich beieinander finden lasten/ Damir
sey ein jeder ehrliebender Deutscher gewarner / vud Gott
beuolhen.

ErmantttUan Lhmfürsten.
CH Gott wie bist» ein HERR/
Scheinest weit/vnd bist doch nit fer.
Das muss bekennen ich/
Wann ichanseghe dich Hertzog Johans Friderichr
Als den löblichen Churfürstenzu Gachssen/
Ach was vor vnkrautistdir gewachsten.
Vnrher den Blutsverwandten dein/
Die du/dein Verter/vnd Vater allein/
Zu ehren stände vnd wirden bracht/
Mer hette v sfsolche vntrewe yhe gedacht/
Der man sich wider dich vnderstanden/
Ein Rrieg zu füren in deinen Landen/
Des man weder fug noch recht/
Du hast dich erzeigt als einttewer knecht,
So aber
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