Alembert, Jean Le Rond d' ; Weissegger von Weissenegg, Johann Maria [Übers.]
Des Herrn von Alemberts Anfangsgründe der Philosophie (Band 1) — Wien, 1787

Seite: 115
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schriebenen Gesetze der Notur haben Hauptfach,
lich die Erhaltung oder Verbesserung der physi-
scheu Existenz der Bürger zum Endzwecke; al-
lein nebst dieser Existenz giebt es noch eine an-
dre, die man die moralische nennen kann, und
die ihnen nicht minder wichtig sein, muß: sie
gründet sich auf die Hochachtung und das Zu-
trauen ihres gleichen, eine schätzbare Empfin,
düng, ohne die keine Gesellschaft bestehen kann.
H 2 Die

16, dic er beim Anfänge eines jeden Jahrganges schul-
dig wird, nämlich in gleichen Fristen, eine Proportion
ausmachen, wobei die dritte Zahl die zweite so oft in
sich enthält, als diese die erste enthält. Nach eben
diesem Grunde wird man, wenn mau die im ersten
halben Jahre schuldige Summe suchet, finden, dasr
diese Summe 2 ist, weil die Summe, die man im
ersten halben Jahre schuldig ist, ebenfalls eine ähn-
liche Proportion mit den Summen i und 4 ausma-
chen must, die man beim Anfänge, und dem Aus-
gange dieses Jahres schuldig geworden, und weil wirklich
dic Summe 1 in der Summe 2 so oft enthalten ist, als
die Summe 2 in der Summe 4. Nun im Falle des
einfachen Interesse wäre der Schuldner der Summe
4 im Anfänge des zweiten Jahrganges, nur die Summe
7, und nicht r6 beim Anfänge des dritten Jahrganges
schuldig; allein er wäre im ersten halben Jahre die
Summe 2 und i/r schuldig; denn das Geld, welches
; für i am Ende des Jahres im Falle des einfachen
Interesse abwirfr, und 6 (das ist das doppelte von 3)
am
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