Alembert, Jean Le Rond d' ; Weissegger von Weissenegg, Johann Maria [Übers.]
Des Herrn von Alemberts Anfangsgründe der Philosophie (Band 1) — Wien, 1787

Seite: 194
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ftr denen em Körper sich nicht mehr auflöserr
laßt.
Die geometrischen Anfangsgrände führen
uns unmittelbar auf die Geometrie dcr Curven?
das ist, auf alle die verschiedenen Curven des
Cirkels. Denn derCirkel ist die einzige krumm,
linnigte Figur, wovon in den geometrischen An-
fangsgründen die Frage ist, und dies sowol we,
gen der Leichtigkeit ihrer Beschreibung, als auch
wegen des Gebrauches, den man von ihr zur
Auflösung der meisten Probleme der Elementar
geometrie machet.
Allein zur Geometrie der Curven wird noch,
wendig die Anwendung der Algeber erfordert.
Es ist demnach der erste Schritt, welchen man
in biefer Wissenschaft machen muß, die Erklä-
rung der Grundsätze, worauf die Anwendung
der Algeber in der Geometrie beruhet. Da,
durch muß man beim Ausgang der Anfangs-
gründe anfangen, weil sodann die Algeber die
Demonstrationen, und Auflösungen erleichtert.
Nichtsdestoweniger wissen wir doch, daß es in
der Geometrie der Curven viele Untersuchungen
giebt, wobei man die algebraische Analyse schlech-
terdings entbehren kann; es ist uns auch bekannt
wie
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