Alembert, Jean Le Rond d' ; Weissegger von Weissenegg, Johann Maria [Übers.]
Des Herrn von Alemberts Anfangsgründe der Philosophie (Band 1) — Wien, 1787

Seite: 211
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wenn man die Existenz der Bewegung einmal
ohne irgend eine andre besondere Hypothese an,
nimmt, das einfachste Gesetz, so ein Bewegli-
ches (mobile) bei seiner Bewegung beobachten
kann, das Gesetz der Einförmigkeit, und folglich
dasjenige ist, so es stars befolgen muß. Die
Bewegung ist demnach vermöge ihrer Beschaf-
fenheit einförmig; freilich sind die bisher gegeb-
nen Beweise dieses Prinzipiums vielleicht nicht
sehr überzeugend gewesen, der Philosoph wird
also die Schwierigkeiten aufdecken, die man da
entgegensetzen kann, und den Weg zeigen, den
man wandeln soll, wenn man sich der Mühe ih-
rer Auflösung überheben will.

Dieses Gesetz der Einförmigkeit, welches
der Bewegung, wenn man sie an sich selbst be-
trachtet, wesentlich ist, giebt uns einen der be-
sten Gründe an die Hand, auf welche sich das
Aeitmaas durch die einförmige Bewegung stü-
tzet. Obgleich diese Untersuchung zur Mechanick
nicht schlechterdings erfordert wird, indessen aber
da selber doch nicht gänzlich fremd ist , so wollen
auch wir uns hier in ein Detail dieses Subjekts
einlassen. >

O 2

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