Alembert, Jean Le Rond d' ; Weissegger von Weissenegg, Johann Maria [Übers.]
Des Herrn von Alemberts Anfangsgründe der Philosophie (Band 1) — Wien, 1787

Seite: 227
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wegen ihrer gänzlichen Unbrauchbarkeit für die
Mechanick aus einem Elementarbuch ausgestri-
chen werden: indessen müssen wir doch wegen
des grossen Aufsehens, das sie gemacht hat,
wegen der berühmten Manner, die sie behandelt
haben, wegen deS Antheiles, den die Gelehrten
daran nahmen, hier ganz kurz die Grundsätze ent-
wickeln, die zu ihrer Auflösung beitragen können.
Wenn man von der Kraft der Körper in
der Bewegung redet, so verbindet man entwe-
der keine bestimmte Idee mit dem Wort, das
man ausspricht, oder man kann darunter insge-
mein nichts anders verstehen als die Eigenschaft,
welche die beweglichen Körper haben, die Hin-
dernisse zu überwinden, die sie aufstossen, oder
ihnen zu widerstehen. Man kann demnach weder
nach dem Raume, den ein Körper einförmig durch-
läuft, noch nach der Zeit, die er dies zu durchlaufen
braucht, noch endlich nach der einfachen, einzigen,
und abstrackten Betrachtung seiner Masse, und Ge-
schwindigkeit die Kraft unmittelbar abwagen;
dies kann nur einzig durch die Hindernisse, die
ihm aukstossen, und durch den Widerstand ge-
schehen, den ihm diese Hindernisse machen. Je
beträchtlicher nun das Hinderniß ist, welches
ein Körper überwinden, oder welchem ec wider?
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