Alembert, Jean Le Rond d' ; Weissegger von Weissenegg, Johann Maria [Übers.]
Des Herrn von Alemberts Anfangsgründe der Philosophie (Band 1) — Wien, 1787

Seite: 266
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den Willen eines höchsten Wesens zur^ Ursache
haben, welches wollte, daß die Körper auf ein-
ander entfernt wie beim Contackt wirken sollen.

Doch wie dem auch sein mag, war es
schlechterdings unmöglich die anziehende Kraft
auf die Gesetze des Stosses (impmllion- zurück-
zuführen, kam es nur allein auf die Phaenomene
an über die Existenz dieser Kraft zu entschei-
den. — Wenn sich unter denen, die uns be-
kannt sind, oder unter denen, die wir in der
Folge entdecken werden, einige finden sollen, die
der Atrrackcion entgegen sind, so werden unsre
Meßkünstler darüber noch mehr verlegen, und
unsre Metaphysicker noch mehr vergnügt sein.
Allein sollten sie zu Gunsten dieser Kraft ausfal-
len , so müsse man sich für sie erklären, sollte
man sich auch entschliessen müssen keine bestimm-
tere Idee von der Kraft zu haben, wodurch sich
die Körper anziehen, als von der wodurch sie
auf einander stossen. Glaubt man wirklich ^eine
klare Idee von der Stoßkraft zu haben ? ob es
gleich hinlänglich bewiesen sein mag, daß eine
Portion der Materie, welche sich bewegt, einen
Theil dieser Bewegung einer andern Portion der
Materie, auf die sie stößt, mittheilen muß,
kann man wohl auf eine deutliche Art die ge-
heime
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