Allgemeine theologische Bibliothek — 1.1774 [VD18 90309928]

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Archäologie der Hebräer. Zi
die uns bey dem ersten Durchlesen (wobey wirfrcy-
lich mehr den Liebhaber als den Kunstnchter gc<s
macht haben) aufgestoßen sind,
Herr Faber sagt S. i io. „Die'ft Uebersetzer
(dieAlexandriner nebst Aquila und Symniachus)
„sind es auch beym Lichte betrachtet, nur allein,
„auf die Herr Bochart stolz ftyn kann, aber doch
„nur ein wenig stolz: denn sie machen zusammen
„nur Einen Zeugen aus, weil Aquila und Sym-
„machus nur den Alexandrinern folgen. „ Hier
möchten wir uns wohl den Beweis ausbitten, i)
daß Aquila und Symmachus den Alexandrinern,
und r) nur den Alexandrinern folgen. Wer die
Fragmente, die wir vom Aquila übrig haben, mit
eignen Augen angesehen und diejenigen Stellen, die
ihm Montfaucon fälschlich beylegk, von den ächten
Ueberresten seiner Übersetzung abgesondert hat, der
wird sich nimmermehr überzeugen, daß Aquila,
der so ganz zweckmäßig die etymologischen Be-
deutungen der hebräischen Worte auszudrücken be-
müht war, den Alexandrinern gefolgt scy, gesetzt
auch, daß sich dieses dem Symmackus schuld geben
ließe, wovon wir doch nie einen hinlänglichen Ve-
rreiß gefunden haben.
Eben so wenig können wir Herrn Faber unfern
Beyfall bey manchen seiner räsonirenden Beweise
geben, mit denen er zuweilen seine Behauptungen
unterstützt. Wir verweisen unsere Leser z. B. aus
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