Allgemeine theologische Bibliothek — 1.1774 [VD18 90309928]

Seite: 44
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1774/0064
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
44 Zwo wichtige biblische Fragen.
«^«7/0^ — orreo-^o/^, srok^«x?^<7rr, 77«-
Loe^Ai-rv V. z. Und warum denn? Weil ei-
nen in der Muttersprache Predigenden die ganze
Gemeine verstund, und stch folglich aus seinem
Vorrrage erbauen konnte. Hingegen jenen, der
mit Zungen (-/Xno-o-y) redete, d. h. in fremden
Sprachen ein Gebet hersagte, den verstund sie nicht
ohne Dolmetscher: — n V. 5.
Ein Mensch, fährt deswegen der Apostel fort, der
z. E. unccr einer griechisch redenden Gemeine an-
fängt persisch zu sprechen, der ist wie ein Musikus,
welcher auf seinem Instrumente bloß Töne angicbt
ohne Mannigfaltigkeit und Harmonie —>
7L/5 AAs^s/L- V. Sein Ge-
schwätz ist V. 9. Dabcy die
Gemeine nichts denkt 77^ ?-s ^oe-eov-
^«ervr. eakoA-s c-r eee^oe Xae^oot'r'eL'. Daher
wäre mir, sagt er, ein kleiner Sermon oder Gebet
in der Muttersprache aus begeistertem Herzen,
(neo^-re,«) lieber, als ein langes Gebet in einer
fremden Sprache: nerire —- -1 /cw-
V. 19. Die leztere Gerbe
hat höchstens dann ihren Nutzen, wenn Leute in der
Versammlung sind, die noch das Christentum
nicht angenommen haben, (-rarr-«77^0/e) die stau-
nen sie als ein göttliches Wunder an, und werden
Vielleicht gerührt -— o-rf/re/ov — V. rr.
Hingegen von den ersten haben beyde, Christen und
Nichtchristen, ihren Nutzen: y T^oOyT'k/ae ov
(das ist die wahre Lesart) -ro/r
r's/L

Hier
loading ...