Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774 [VD18 90309928]

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8 Oackü proxketae Mnores.
janu^m spei so erklärt werden: faeiam m intelllZant
(denn jauua heißt tropisch explicstio, incelliZenria
S. Wessling ObE s-. I. cap. 21.) locum exüii üdr
,6 fuisse, c^uoci Israeliris vallis ^cbor iuerar, sc.
expiario Oei c^ua faAg spes üt Kams seiicioris. Denn
da Achan gesteinigt war, so war dem Gesetze Got-
tes Genüge geschehen und die Juden konnten nun
gegen Ai glücklicher zu Felde ziehen.
Ebend. runc non rüiam se, c^uam a prima ju-
venra §eret. —. Wie aus den Worten
dieser Verstand herauskommen
soll, sehen wir nicht. Das hat eine Bedeu-
tung, die sich so schön hierher schickt, daß die ganze
Stelle dadurch elegant wird. Es heißt nemlich zu-
weilen canerc, canereper^nciplronaswie Es. iz,rr.
Man nehme hierzu die Gewohnheit der Alten, die
Braut einzuholen, und auf dem Zuge Liederchen zu
singen, welche die Braut - und Bräutigameführer
wechselweise anstimmten. Man erwäge ferner,
daß die Nation hier mit einer Braut Gottes ver-
glichen wird; daß Gott ehemals die Juden in ihrer
Jugend aus Egypten geführet, und, daß er jetzt ver-
heisse, sie wieder aus Babel zu führen, nachdem
er durch Trübsale sie würde zu sich gelockt haben
v. i6.; so wird man ohne unsere Erinnerung den
schönen Gedanken des Dichters errathen können.
V. 2O. tum— pacem faciam cum ieris a§relli-
dus —paccm facere ist wohl hier unschicklich.
Mit den Thieren einen Bund machen, wie es
im Hebräischen heißt, oder Friede mit ihnen ma-
chen, ist soviel als sie zähmen, daß sie den Men-
schen
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