Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774 [VD18 90309928]

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2!

Oatkü propkcwe ^linvres.
darf ja nur ganz wörtlich übersetzen, um den be-
quemsten Sinn heraus zubringen. Jeder weiß,
daß die Hebräer z. Pers. ^raer. in Xal, imprrsonzli-
rer setzen. Also polüic i. e. ri!)i elb.
nleÜis i. e. rempora llorenriora. Wenn denn?
^2^2 ^usnclo verram, exilium pvpuli
mei. So fällt cs ja in die Augen, daß dieser letzte
Vers die Antwort aufden vierten ist. Gott fragt:
was soll ich mit dir machen? Darauf zeigt er in
den Zwischcnversen, daß alle bisherige Versuche
vergeblich gewesen wären, und keine Besserung be-
wirkt hätten. Und schließt mit den Worten v. i o.
„Ich sehe schreckliche Dinge. Da treibt Ephraim
Hurerey und Israel, ja sogar Juda M)
verunreinigt sich.,. Darauf folgt die Antwort
v. 11. „Die Erndte stehet dir bevor, wenn ich
die Nation aus der Gefangenschaft zurückbringen
werde.,. Dieses Bild der Erndte ist so aufzulösen:
Gott sähe, daß auf dem alten Boden nichts als
Unkraut gewachsen war. * Er will ste also frisch
aussäen und zwar auf einen fremden Boden, —
wo Jammer und Trübsal gleichsam der Dünger
seyn sollten. Da, sagt Gott, gedenke ich ihnen
eine Erndte zu machen, die besser ausfallcn wird:
wo Israel in bcßrer Gestalt, ausgewachsener, rei-
fer, veredelter — eingeerndtet werden soll.
Kap. 7, i. Huonss ümgre müirui Israel sm, pro-
<Ilc ie bchkra'imi imHuirss er äamariae seelera.
riunrur emm, furanrur, lacroc'mamur.^ Wir wür-
den auch hier keine Section machen. Es conti-
nuirt offenbar der obige Gedanke von der Frucht-
B z lostg-
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