Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774 [VD18 90309928]

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XVüränvem cjiplomarics.
eine Auswahl vergeben und ersetzet. Da nun zu-
weilen Uneinigkeiten entstunden, so ist diesen durch
1'urnos abgeholfen worden. Num. zv. bestätigt
Pabst Pms, daß nur jene, welche aus einem recht-
mäßigen Ehebett gezeugt würden, zu den Präben-
den in dem Stifte unserer L. F. zu Maynz sollen
ausgenommen werden. Num. z i. ist eine Voll-
macvt, welche Heinrich Erzbischofs zu Maynz im
Jahr lZ4l. dem von Hardinverg, Domherr
zu Hildeshe n?, und dem Pfarrer E. zu Gesecke er-
therlt hat, die Stadt und das ganze Bißthum Ver-
ben zu visttiren. Num. zr und zz. handelt von
der Besetzung dec Domprobstcy zu Msynz. Num.
z6 und Z7. begreifen einen Wahlproccß derAbtey
zu St. Alban, wie denn auch die zw-n) vorherge-
hende Diplomen eben dich Abtey angehen. Num.
z8. Als Diether, von Isenburg als erwähltcrErz-
bischoff zu At-^ynz abgesetzt worden, appellirte die
Stadt an den besser zu belehrenden Pabst. Num.
Z9 bis 44. betreffen einen wegen der Psarrey Uden-
heim zu Rom, durch drey Instanzen ausgeführten,
entschiedenen, und zum Vollzug gebrachten Rechts-
streit. Num. 45. Kayser Friedrich I. bestätigt dein
Clero zu Maynz, Aschaffenburg, Frankfurt und
Bingen, das Recht über sein Vermögen testiren zu
können. Das bengesetzte Monogramme; ist sehr
wohl gerathen, und weit besser, als bey lognuir
Lcrchtt. Kerum lvlogunt. I^m U. p. sg>O. Nurn. 46
bis 48» betreffen die Vollziehung der letzten Wil-
leu-^meynug des Maynzer Cleri. Durch die von
Nu'N. 50 bis 99. edi te Urkunden erhält die Maynzcr
Geschichte unter dem Erzbischoff Peter, welcher vor-
her Bischoff zu Basel war, einen merklichen Zu-
wachs. Alle und jede Stücke sind brauchbar. Wir
wollen
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