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Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774

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https://doi.org/10.11588/diglit.22487#0136
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128 ^Vürckcnein 8ub66'i3 6i^!omat!c3. >
schichte vieles beytragen. Sie betreffen die Abtey
Schwarzach am Rhein, die Abteyen Limburg, St.
Lamberti, Lauffungen, Sindsheim, Odenheim,
Maulbronn rc. Diese Briefe sind um so ange-
nehmer, je seltener die speyrischen Urkunden zeithero
gewesen sind. Wir haben Hoffnung mit mehreren
von dorther beschenket zu werden. S. Z45. ent-
scheidet der römische König Rudolph verschiedene
Mißhclligkciten, die sich erhoben haben zwischen dem
Erzbischofs zu Maynz und dessen Dienstmann rc.
Wir würden die Schranken einer gelehrten An-
zeige überschreiten, wann wir alle nützliche Stücke
dieses Werks auszeichnen wollten. Wir bemerken
nur noch S. Z45>. die öffentliche Verkündigung,
daß Sifrid von Aegishausen zum Bischoff zu Aug-
spurg erwählet worden. S. z 51. ist der Eyd, wel-
chen der ncuerwählte Bischoff zu Halberstadt abzu-
legen hatte. Die Zahlen 105.107. nr. uz. 114.
115. ii6.und 117. enthalten theilö Bestätigungen
-er Freyheiten, rheils Vcrbindniffe der Maynzer
Clerisey. Der Anfang dieses Toms enthält eine
vollständige Ausführung der streitigen Frage: Wer
zur Zeit der errichteten Concordaten in dem Besitz
der zu vergebenden Präbenden gewesen? Nach
vielen mit männlicher Stärke beygebrachten Beweg-
gründen wird für die Capitel entschieden. Das
allervorzüglichste lesen wir am Ende des Urkunden-
regiesters, daß nämlich, sobald der sechste Tom die-
ses Werks abgedruckt seyn wird, die so berühmte
als wichtige Materie von den Concordaten Deutsch-
lands diplomatisch abgehandelt Mrden sollte, nach
welcher Arbeit eine ganze Nation schon so lange
Jahre verlanget hat. — klauäüs!

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