Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774 [VD18 90309928]

Seite: 132
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Taylors Paraphrasis :c.
2. Denn das Denn die Haushaltung der
Gesetz des Gei- Gnade, die uns mit geistlicher Kraft
stes der da le- und Stärke unterstützet, und uns
.j" ewigcg Leben verheißt, und die
su, hat wlch hulch und auf Jchm Christum gc-
frey gemacht gründet ist, ist vollkommen hinläng-
von dem Gesetz chä), einen Sünder sowohl von der
der Sünden Sklaverey der Sünden, als auch
und dcS Lvdes. der Strafe des Todes zu befreien.
z.Denn das Denn da das (jüdische) Gesetz
dem Gesetz un- uns nicht konnte von der Herrschaft
möglich war, der Sünde besreycn, und zu einem
dnrch das^ "elw" und heiligen Leben zurückbrin-
F-eischgeschwä- LM, dieweil es schwach war, und
chet ward, das stine Vorschrift unsrer Handlungen
thar Gott, und durch bas Uebergcwicht der stcisch-
sandte seinen liehen Lüste unwürksam gemacht wur-
Gestatt" des (ich sage, da das Gesetz in einem
iündlichen Flett so wichtigen Stücke mangelhaft war)
sches, und vcrr so hat Golt, der seinen Sohn ge-
dämmt^ die sendet, daß derselbe eben so wie wir
in dem schwachen, und zur Sünde
§ Sünde. geneigtem Fleisch leben sollte, und
den er eben der Sünde wegen gesen-
det, daß er uns möchte heiligen, und von aller Un-
gerechtigkeit erlösen , nach seiner Barmherzigkeit
hiedui ch den Mangel des Gesetzes ersetzet, und uns
genügsame Hülfsnri'ttel an die Hand gegeben, die
Sünde zu zerstöhrcn, selbige völlig an unsermFleisch
zu tödten, und uns in den Stand zu setzen, die voll-
kommene Herrschaft über unsre fleischliche Begier-
den zu erhalten.
Auf
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