Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774 [VD18 90309928]

Seite: 147
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Genaue Beurteilung re. 147
seyn. Der fleißige Schüler kann nicht allemal mit
seiner Repetition nachkommen; die Ferien sind da-
her für ihn nichts anders als der Zwischenraum, da
er diese Resie absioßen, und ein andres nützliches
Buch für sich lesen kann. Ihrer O.ualität nach
aber sollten sie auf den Fuß gesetzt seyn, dasi die
zurückgebliebenen Schulknaben keinen Antheil an
denselben hätten, sondern das versäumte wahrend
derselben nachholen müßten, welches wohl die ems
psindtichsie Strafe für sie seyn würde«
Kap. 8. Die Anschaffung der nöthigen Schul-
bücher und deren in Ansehung der Armen dazu nöti-
gen Stiftung, isi ein pium Desiderium, und dabey
die Frage: Aber wozu sind denn die Procurakur-
kassen? Zu Legaten isi theils bey den gegenwärtigen
Zeiten keine Hoffnung, theils niemanden zu rathen.
Es isi angreisische Waare.
Kap. 9. Von den anzustellenden S
tisnen. In diesen ist wohl die Zumuthung zu groß,
und abcrmal eine odligaüo vllra polls.
Kap. iv. Von Ermahnung der Aeltern und
Kinder durch die Prediger . . . Die Ermahnung
gen sind zu sehr moralische Mittel.
Kap. n. Von den öffentlichen Schulprüfun-
Zen. §.1.2. Sagt was, daran es ohnedem bisher
nicht gefehlt hat. §. z. Die beygelegte Tabelle nach
dem lcbemste lud T isi nicht weiter nöthig, sondern
die Schulprüfung soll es eben Ausweisen, um wie
viel jeder Schulknabe zugeuommen. §-. 4. Das
Prämienwescn wäre ein ganz gutes Crmuntrungs-
mittel,nur müßte die Vertheilung derselben nicht m
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