Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774 [VD18 90309928]

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212 Zeibichs vermischte Betrachtungen.
Satan besiegen.,. Hat Hr. Erncsti nicht recht,
wenn er(S. zz8») die gerechte Klage führt: „daß
Hr. Z. viel confuses gesagt habe?,. Doch wir wol-
len hier abbrechen, um von einer andern Abhand-
lung noch was sagen zu können, ohngeachtet wir
gern unsere Leser bis in den §. V!. geführt hatten,
wo Hk Z. mit Hr. Crnesii über das ox
disputirt und sich merken läßt, daß er, als
Schulmann, nicht einmal den Unterscheid wisse,
nach welchem das Relativum bald dem vorhergehen-
den, bald dem nachstehenden nomim im genere gleich
seyn muß, und nach welchem die Gleichheit dessel-
ben mit dem vorhergehenden nomine entweder
Schnitzer oder nicht Schnitzer ist.
Nachdem nun Hr. Z. im vierten Stück I. einige
baufällige Gedanken über des Hrn. Hofrath Mi-
chaelis Anmerkungen zum vierten Buch Most; il.
eine dürftige Vercheidigung wider (gegen) die Ein-
würfe des Hochw. Hrn. D. Ernefti, und m. eini-
ge Verbesserungen des Curtius vorgetragen hatte,
so zeigt er uns im fünften Stück I. Den Teufel als
einen Zeugen der Gottheit Jesu. Hier wird Hr.
Scmmler (jedoch nicht namentlich) S. Z89. als em
Mann vorgestellt, der bey offenen Augen träumet
(weil er die Besessene für Kranke auögiebt) und ihm
folgende Schlußart entgegen gesetzt.
ist entweder die Seele des Menschen, oder
sein Leib, oder die Krankheit, ^tgui das erste ist
nicht, weit, wenn die Seele auögefahren wäre, der
Mensch hätte todt seyn müssen. Das zweyte nicht,
weil es abgeschmackt wäre zu sagen, der Körper fuhr
aus dem Menschen. Das dritte nicht, weil man
von einer Krankheit nicht sagen kann, daß sie vor
Christo
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