Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774 [VD18 90309928]

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Revisionen. zor
ner des Verfassers, darunter einige allemal neben
den V. treten, und mit ihm von seinen Fehlern,
Nachlässigkeiten, und Unbeständigkeiten sprechen kön-
nen, ohne als kleinere Lichter von dieser Sonne un-
scheinbar gemacht zu werden. Nicht in Absicht auf
die Verbesserungen, die diese zwotr Aussage erhalten
hat; denn darunter sind selbst die von Reeenscntm
angeführten theils unerheblich, rheilö unzureichend.
Nur ein Beyspiel „Laß Ueberströmungen deines
Zorns ausfliesscn,, Isis zureichend verbessert? „Laß
Fluchen deines Zorns stiessen,, Ist „aussiiessen,, für,
„sichergiessen,, nicht immer undeutlich? 8)Hemann
über die Unsterblichkeit der Seele wird sehr mit-
telmäßig befunden. Die Recension ist gründlich.
9) Lavaters Tagebuch. Zweyter Theil. Der Re-
cenftnt spricht von nichts als von der Vorrede,
und scheint— eingenommen zu siyn. io) Abhand-
lung über die Lmeratur des Orients. Sie soL
Aufmunterung zum Studium der orientalischen Lit-
eratur seyn, ist aber — wie der Verfasser selbst
sagt— leicht gefaßt. n) lchirrn anrboloZia LN'L-
b'iLg. DerH. D. Hirt, sagt der Recensenk, meynt
es mit der orientalischen Litteratur herzlich gut, aber —-
unser heutiges Publikum verlangt mehr als, gur
meyncn. Manchem Leser dieser gründlichen Rccen-
sion werden übrigens die Augen aufgehen, wenn ev
mit ihr die Idee vergleicht, die andre Kunstrichter
von H. Hirt als Litterator und Inkcrprcs gegeben
haben. Es ist unerwartet, in welcher Blöße der so
sehr airsposaunte Schriftsteller hier erscheint , und
w 0 für sichtbare Dcukmohle seiner Schwäche hier
Stssa. stellt werden. 12) 8pscimen exercirarivnum
in vers. b,XX inreip. ex ?bHcme. i g)
der Tugend und des Lasters— VE
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