Allgemeine theologische Bibliothek — 2.1774 [VD18 90309928]

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Z26 Nachrichten.
nem Werke widersetzen muß, dessen Verfasser man
uns als einen der grossen Geisser Teutschlands be-
schrieben hat; und wie es dec Vorrede eines geachte-
ten sHrers unserer herrschenden Kirche gemas iss, der
uns versichert „alles, was er geschrieben hat, in der
„Furcht des göttlichen Namens geschrieben zu haben,
,,weil er glaubte dazu verbunden zu seyn.„
Nachrichten aus Holland, vom a zsten März 1774.
Hr. van der Mark hat mit einem gedruckten
Briefe von dem Gröninger Minisserio Abschied ge-
nommen, und entsch'ägt eö seiner Verpflichtung ihm
ein Kirchenzeugniß zu geben, weil er es nicht nöthig
habe. Die Nachricht, daß man diesen Mann zu
Lingen zum Kirchenaltessen gemacht habe, muß jenes
Ministerium sehr befremdet haben. Seine zu Lingen
gehaltene Jnauguraloration 6s Gloria Oei tuprsm»
uaturas IsFe iss auch gedruckt. Sie können sich leicht
Vorfällen, daß die Gröninger in beyden auch nicht
geschonet werden. — Vor einigen Wochen hat man
die kleine Schrift des Hrn. Jacobi über das Hohe-
lied in das Holländische übersetzt, mit einer Vorrede
des Hrn. Prof. Barkey herausgegeben. Sie wird
mit vielem Beyfalle ausgenommen. In Ansehung
seiner Hauplhyporheft über den Ehegatten der Sula-
mith, als unterschieden von der Person des Salomo,
hat er mich fass überzeugt. Aber viele seiner beson-
dern Erklärungen wollen mir nicht gefallen.
Der junge Hr. Driessen zu Gröningen hat da-
selbst vor kurzem unter dem Vorsitze des Hrn. Prof.
Schröders eine philologische Dissertation, welche den
Dtel sichtet: Dillertutio pdilolo^ioo ^sritica extnbens
chseirnen oblervutionnm, guibu8 guusllam Vst. lelb.
locs.
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