Allgemeine theologische Bibliothek — 3.1775 [VD18 90309928]

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Tpchstns bcfteytcs Tentamcn.
vorhabcnden als aus oueXco entstanden seyn
dürfte? Wenigstens möchte man fragen, war-
um sie denn das (welches sie nach Hrn.
Tychsens Meynung vor sich gehabt haben sollen)
tausendmal xae- ou übersetzen und gerade hier
x.-e- o ? Bey dieser Erwägung bleibt es
doch wahrhaftig vermuthbarer, daß sie gerade
hier o Gsoc übersetzen, weil sie gerade hier das
vorgeschriebene vor Augen hatten, oder zu
haben glaubten, oder— weil ihnen der Vor le-
sende ^81 vorsagte. Und so könnten wir mit
unzähligen Beyspielen verfahren, wenn der Raum
es verstattete, sie anzuführcn. b) Freylich giebt
es auch Varianten, und vornehmlich unter de-
nen , die H. Tychfcn als Beyspiele anführt,
von denen manche unsrer Leser mit H. Tychsen
sagen werden, ihre Entstehungsart schreibe sich
offenbar von der Verwechslung der griechschen
Buchstaben her, so daß ein hoher Grad von
Partheylichkeit dazu gehöre, wenn man eine an-
dere Entstehungsart vcrmutherr und die Schluß-
folge, daß der Ucbersehcr, bey dem sich die Va-
riante findet, einen hebräischgriechschen Coder
vor sich gehabt habe, leugnen wollte. Allein
wir bitten auch hier mffre Antwort zu beherzi-
gen. Erstlich behaupten wir, daß auch bcy die-
sen Varianten cs nur Täuschung sey, wenn man
glaubt, sie müßten offenbar aus Verwechslung
griechscher Buchstaben entstanden seyn. Wer
hebräisch gcnung versteht, wird überall zeigen
können, daß die Variante, es sey nun wahre
Variante oder nicht, aus der Ähnlichkeit der
hebräischen.Buchstaben entstanden seyn könne.
Und wenn H. Tychsen sich getrauet, es mit uns
A z auf-
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