Allgemeine theologische Bibliothek — 3.1775 [VD18 90309928]

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Uebcr die Tauft. rz?
christen öffentlich angclobet, ein thätiger Bekenner
des Nahmens Jesu zu ftyn und zu bleiben — unter
welche- Bedingung 2) ihn auch Gott nun für ein
Glied des Leibes Jesu erkennt und ihn wirklich (es ist
also nicht imcia esremoma) in die Zahl derer auf»
nimmt, die mit Jesu Christo in der genauesten Ver-
bindung stehen und vermittelst dieser Verbindung sich
ihrer Begnadigung und Seligkeit — so feen sie
ih em Tausbunde treu bleiben —> ftstiglich getrös.en
können.
Wer sich an diesen Sätzen begnügen will, tvirh
weder mit der Schrift noch mit der gesunden Vememft
in Streit und Uneinigkeit gerarheu — obgleich das
protestantische Jnquisirionsgenchk ihn darüber zum
Ketzer machen dürfte—> wie H.R. selbst seinen Geg-
ner, wegen der von ihm bcygebrachten Vorstellungs-
art von der Kraft und Nutzen der Taufe, ankün-
Ligt. — Uebrigens wünschen wir, daß diese Streit»
schr ftcn nebst denen, die wir hernach noch anzeiZcn
werd n, die letzten ftyn mögen, welche über diese
Materie gewechselt worden. Denn am Ende kommt
doch nichts dabcy heraus, als daß der gemein? MsZn
irre gemacht wird, ohne daß die Erkenntnisse der
Menschen in der Religion einen wahren Zuwachs er-
halten. Dis eine der oögedachlen Wiöerlegungs-
schristen führet den Titel:
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