Allgemeine theologische Bibliothek — 3.1775 [VD18 90309928]

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Brauns Gedanken über die Erziehung. 145
In dem Vortrage selbst hielten sie sich lediglich
QN die Schrift, und war die Sammlung der Bü-
cher des Neuen Testaments bald zu Stande ge-
bracht.
So fuhr man auch in dem andern Jahrhun-
derte fort, und lehrte, daß die Rechtfertigung allein
in der Vergebung der Sünden bestehe, und durch
den Glauben erlanget werde. V< y dem Abendmahle
ließ man eine himmlische und irdische Materie zu-
gleich zu.
Aus den Schriften derer Vater des dritten
Jahrhunderts, wie auch aus denen Glaubens-Be-
kanmnissen, die man damals zu Jerusalem, Ale-
xandrien, Antiochien und zu Rom gehabt, stehet
man die Remigkeit der Lehre, indem die Lehren von
der Dreyeinigkeit, von der Rechtfertigung, von dem
Abendmahle richtig vorgetragen wurden.
Für wen dergleichen Geleö bestimmt ist, wissett
wir nicht. Wir würden sagen, es sey Schade um
Papier und Druck, der zu dieser Schrift verwendet
worden, wenn nicht beydes so herzlich schlecht wäre/
daß es ohnehin zu etwas besserem kaum gebraucht
werden konnte.

H.

llii.


Heinrich Brauns, Churfürstl. geistl. Raths )c.
Gedanken über die Erziehung und den öffentlichen
Unterricht in Trivial- Real- und lateinischen
Schulen. Nach den katholischen Schulverfassun-
gen Oberdeurschlandes. Ulm, bey I. C. Walther.
1774. g2OS. in 8.
C^Ja wir uns bey dem Besitze einer guten „Biblio-
thek des Schul - und Erziehungswesens in D.»,
Theos Bibl.m.B. K vor-
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