Allgemeine theologische Bibliothek — 3.1775 [VD18 90309928]

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Seit trotzen wir selbst darauf, daß kein Hambur-
ger Ministerium, und keine theologische Facultat in
Wittenberg und Jena, auch kein Benner und Chry-
sander, das soll widerlegen können, was die Biblio-
thek gegen die Lehre von der Genungthuung vorge-
bracht hat. Allein, wenn man in einem Religions-

handelt— wenn man die ganze Masse wegwirft
und für Thorheit und Lügen erklärt, ehe man unter-
sucht und recht mühsam untersucht har, ob nicht viel«
leicht die Masse noch einer Verbesserung fähig wä¬

ren ihre Art gewesen. Sie haben gewisse Lehrsätze
der Kirche gerade zu weggeworftn. Sie haben
nicht einmal sich Mühe gegeben, mitBeybehaltung
der Hauptsache, nur das unbiblische , willkürliche
und unmoralische abzusondern.— Wir versichern
aber die Herren Antisatissactiom'sten, daß wir ihnen
nächstens die alte Masse in einer neuen Gestalt zei-
gen und sie überführen werden, daß sie zu voreilig
die ganze Genungthuung verworfen haben, ehe sie
nach einem bessern Begriffe derselben sich umgese-

diese, so wie die meisten theologischen Rccensionen in
der Bibliothek für jedermann unterhaltend und lehr-
reich sind. Vornemlich dienen sie überall dazu, vie-
le Begriffe der scholastischen Theologie in ihrer wah-
ren unseligen Blöse kennen zu lernen, und zu Ver-
besserungen (nicht zu Ausrottungen) derselben ver-
anlaßt zu werden. 6) UrlspergersVercheiVigungrc.
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