Allgemeine theologische Bibliothek — 5.1775 [VD18 90309928]

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lbse 8uevorum eine Disputation geschrieben habe,
worin er den P. Benedikt 14. als einen sehr gelehr-
ten Mann gelobt habe. Diese Anmerkung siel uns
gleich in die Augen, daß wir wegen der Jsagoge
m ^LvZrapftiam (gcram, welche dem 2ten Theile
dieses Lrevmrii neuerdingen vorgesetzt worden ist,
sehr in Sorgen waren, wenn Hr. B. nicht besser
in der heil, und Kirchengeographie als der schwä-
bischen bewandert seyn sollte; (denn wir nehmen
deir Hrn. B. für den Verfasser sowol der Oeo-
ArapkiigL als CkronoloAiae 8. an, da in dem
Buche nichts steht, daß sie anderswoher ge-
nommen seyen.) Wir wollen kurz noch etwas
davon sagen: sie begreift s6 S. und ist in 9 Kap.
abgerheilt. Das erste ist eine kurze aber gute An-
zeige, wie der jüdische Staat zur Zeit Christi ein-
getheilt gewesen. Im folgenden werden die Orte
durchgegangen, welche der Heyland mit seiner Ge-
genwart beehrt hat. Hier kommt denn norhwen-
dig z. E» auch Nazareth vor. Daß Hr. Berti
der Derivarion des Worts Nazareth, Nazarener,
ungewiß ist, ob es von oder herkomme,
das wollen wir lassen; es ist mehrern ehrlichen Leu-
ten so gegangen; aber daß er nun auch noch die
ganze Fabel vom Hause der Marien, wie es nach
Italien durch die Engel gebracht worden sey, nicht
nur erzählt — denn auch das müssen wir einem
römischkatholischen Schriftsteller in Italien zugur
halten — sondern auch als wahre, sichre Geschichte
E Z vor-
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