Allgemeine theologische Bibliothek — 5.1775 [VD18 90309928]

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Sendschreiben an seine Zuhörer. ioz
Zwar wider seine hohe Obrigkeit harer nichts
das war ihm auch zu rächen — sie schützt die reine
Lehre; aber sie kann die Leute nicht geschickter,
nicht treuer machen»
Der Hr. D. überstehet S. 5. 6. fürnehmlich
-ermittelst seiner auögebreireten Korrespondenz
einen sehr großen Theil der evangelischen Kirche,
und weiß, was der Tausendste nicht wissen kann.
Ob er nun wohl nicht alles sagt, was man ihm
berichtet, so läßt er doch unverhalten, daß mancher
Orten solche Ignoranten im Predigamre sind, die
weder Katechismus, noch Theologie, noch Bibel
kennen, S. 6. Sie sind zu faul, oder sonst zu
schlimm—oft die grösten Flucher, Spieler, Säufer
im Dorfe. — Des Hrn. D. Korrespondenz
mag wichtige und feine Anekdoten enthalten —
Kleine und große Kirchenpatronen bekommen hier
auch eine Lektion: aber alle Schuld wirft er auf
die unrichtigen akademischen Testimonienmacher,
die doch auch oft nicht anders können, wenn sie
sich nicht allen Grobheiten aussttzen wollen —- der
Herr D. wäre also für seinen Theil emschuldigt,
S. n» 12. (Warum liest er denn nicht auch den
Superintendenten den Text, die hauptsächlich hieher
gehören, und die Schuld mit ihm und seinen aka-
demischen Herren Kollegen billig theilen müssen?)
Man
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