Allgemeine theologische Bibliothek — 5.1775 [VD18 90309928]

Seite: 141
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1775b/0153
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
Coners Trauerreden. 141
wol angehn: aber deßwegen wird sie nicht gleich
jeder lesen wollen. Wohl richtige Gedanken, aller
Zn wenig ausgearbeiker, auch nicht der beste Aus-
druck. Sogar find die Personalien angehängt, die
den Leser doch gar nicht inrereßiren. Nur einige
Stellen wollen wir dem Leser anführen: S. 7.
setzt er zu dem Ausdrucke Licht der Vernunft hin-
zu: „bey welchem die Menschen vermögend sind,
den Zusammenhang der Dinge und das Verhalt-
nisi derselben gegeneinander einzusehen. „ Daß
Hr. C. weiß, was Vernunft ist, hätten wir ihm
glauben wollen, ohne daß er es hier ganz am un-
rechten Orte gesagt hätte. S. 17. „Der Christ
legt der Natur in ihren untadelhaften Wirkungen
keinen stolzen Zwang auf; aber in die traurige
Dunkelheit lenket der Gnadengeist Strahlen der
Vernunft und des Glaubens. „ S. 24. „ Wir
Christen schreiben es nicht blinden Parcen zu, die
den Lebensfaden abschneiden. „ S. s2. „ Dieß
sey kein Strohfetter in der Seele. „ S. 8 s»
„ Darf uns also erst der Schnee unsers Haupts
den Winter des Lebens und die Hinfälligkeit der
Natur ankündigen? „
T- T°

XXXIX.
/A^ehr nützlich ist das Institut des Hrn. Prof.
-Oelrichs, nach welchem er die vorzüglich-
sten kleinen, sich leicht vergreifenden und selten
Auslän-
loading ...