Allgemeine theologische Bibliothek — 5.1775 [VD18 90309928]

Seite: 160
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I6c> Briefe zwecner Brüder'Jesu.
,/l'ung der Gaben des Gottgesandten/ LNM brüders
„lich warmen aber blinden falschen Religionöeifer.
//Daher sodann noch mehr Hochachtung/ daß ec
z/Kodan sagte/ Mutterrath und Bruderbünden
„sich entwand/ und, trotz dem Anhänge seines
,, gleißenden abweichenden BruderS/ im Gesetze
,/ der Väter verharrte. Noch mehr Zutrauen des
„Volks/ dessen Vesiung er auch hier blieb/ trotz
//seiner Verwandten — Und wenn Jesus ihn
,/ nun trug/ die Redlichkeit seines Herzens ansah/
„still fortgieng/ und ihn zu retten schon seine beßre
// Zeit wüste — wie hoch ist auch hier der Weg
//Gottes über die Wege der Menschen.//
Noch führt der Verfasser eine Stelle aus dem
alten Evangelio der Nazarener an/ die die Sache
noch weiter bestätigt und darrhuk/ daß Jakobus
auch bey Christi lezrem Liebeömahle war S. 21.22.
In der Apostelgeschichte finden wir ihn schon auf
der Seite des ChristenthumS/ sehen aber/ daß
jedem Apostel/ so auch Jakobus sein Gesichtspunkt/
seine Geschicklichkeit/ seine Gewohnheit bleibt.
Wir sehn in der Zusammenkunft der Apostel übers
väterliche Gesetz/ den Schatten dessen/ was ec
gewesen war. — Als Bischof zu Jerusalem ist
er in der ganzen ersten Kirche bekannt. Sein An-
sehen beym Volke/ sein Eifer im Gebet und guten
Werken/ war ein äusserer Schirm des Bekennt-
nisses/ zu welchem er sich izr hielt. — Äusser
Jerm
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