Allgemeine theologische Bibliothek — 5.1775 [VD18 90309928]

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Abhandlungen.
Cs ist der seel. D> Waich, nicht nur in sei-
rier Einleitung in die symbolischen Bücher. B. 2.
K. 2. s. 940. f. sondern auch im Vorberichte zu
feiner Ausgabe des Conkordienbuchs. Hier sagt
er §. 12. „ Die Verbindung selbst erstreckt sich
„auf die Lehren und Wahrheiten, die ans der
/, Schrift genommen; nicht aber auf die Neben-
„ dinge, welche die Art des Vortrags und Ein-
„richtung betreffen, und dahin gewiße Ausdrücke,
„Zeugniße und Erläuterungen gehören. Die Leh-
„ ren können entweder an sich, wie sie da liegen,
„ oder in Ansehung der Folgerungen aus denselben
betrachtet werden. Sind die letzteren nothwen-
„dig, natürlich und ungezwungen; so geht die
„ Verbindung auch auf dieselbe: hingegen fällt
„sie weg, wenn sie weit hergesuchr und gleichsam
„ erzwungen werden. „ Neben diesem har man
sonst auch die Beweise der Lehren dahin gerechnet
und bekannt, daß sie nicht alle mehr die Kraft
haben, die sie zu den Zeiten unserer Bekenner,
wider diejenigen gehabt, mit denen sie es zuthun
hatten.
Damit sollte man nun glauben, sey die Sache
deutlich genug bestimmt, wie fern man von den
symb. Schriften und ihrer Lehrform abzugehen be-
fugt sey. Die Lehren selbst also bleiben. Dar-
von darf man nichts nehmen, nichts leugnen.
Aber mir den Ausdrücken, den Beweisen, den Ers
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