Allgemeine theologische Bibliothek — 5.1775 [VD18 90309928]

Seite: 261
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1775b/0273
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
26 l

Abhandlungen,
fragt sich erst, ob sie an sich und so wie man sie
hat und gebraucht/ rechtmäßig seyen? und alsdann/
wenn sie eö sind/ darf und soll man sie / weil sie
ein Mittel seyn können/ gebrauchen. Nun ver-
gleiche man die angeführte Erörterung S. ioi.
Dort und sonst noch mehrmalen will man/ wie
es scheint / also schließen: Was ein Mittel der
Einigkeit ist/ oder gar nur seyn kau / das darf
und muß die Kirche anwenden und beybehalten.
Mik diesem Satze halte es / wer da will. Mir
kommt er allzugefährlich vor/ und sonst hat man
ihn unter die bedenklichen Sätze der Epjejuir^n
gerechnet.
Ueberdieß ist es mit dem Himersatz nicht so
richtig/ nach welchem man behauptet/ daß die sym-
bolischen Bücher die Einigkeit/ nehmlich die Einig-
keit/ die Paulus empfehlet/ befördere. O oer mey-
nek man etwa (ich bitte sehr/ diese Parallele zu
beherzigen!) Paulus hatte gerne gest«.he„, daß jede
Parthei in der christlichen Corint^f^ Gerneinde,
gewisse Satze, worin» sie von. ändern abgiengeru
festgesetzt und ihre Anhänaer^ für sich und ihre
Nachkommen daraus besehe ^ren/ hie übrigen aber
von sich ausgeschlossen hä^? Und damit hätte die
Einigkeit in der Corin.xhjfchen Gemeinde herge-
siellt seyn sollen ? ^)iese Parallele muß man zie-
hen/ um zu sehen, wie fein und verständig man
diese und andere Stellen zur Rechtfertigung der
R z sym-
loading ...