Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

Seite: 7
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1776/0015
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
aus einer neueröfneten Morgens. Quelle. 7
Schriftsteller des N. T. nicht Wörtern Bedeutungen
-rinverlcibet, die zu den vorigen, wie Nord und
West Pasteten, sondern sie sahen auf eine gewisse
Ähnlichkeit. Dies last nun freilich noch immer
eine gewisse Erläuterung des neutestamentlichen
Sprachgebrauchs solcher Redarten mit dem frem-
den zu — aber welche ? Daß man zeige, was das
Wort und die Redart im N. T., und was sie sonst
bedeute. Und wer das mir verständigen Anmer-
kungen über die Entstehung Les nemeftamentlichett
Sprachgebrauchs aus reuen fremden zu begleiten
weiß, der kann zur Einsicht in Sinn und Geist
Les N. T. viel beitragen. Aber, wie gesagt, ia
muß man sehen, daß man sich nicht verguckt, und
Wörter, die im N. T. mit anderswo befindlichen
gleichausschen, für gleichbedeutend nehme. Das
alles numerwogcn, und besonders dies: daß das
beiderseitige Verhalmiß dieses' Modification von
Chaldäer - und Perseridccn bei den Einwohnern
vor Gusurate, zu iener Modification der Chaldäer-
und Perseridccn bcy den Juden zu Christi Zeiten,
noch nicht bestimmt ist, wird zeigen, was von iener
zur Aufklärung der lezteren für ein Gebrauch zu
machen stehe — wenigstens der nicht der gemacht
werden könnte, wenn dieser Punkt aufs reine ge-
bracht wäre»

A 4

Daß
loading ...