Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

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aus einer neueröfneten Morgenl.Quelle. r r
es war bei Gott: Gott war das Wort. , Er ist
der Glanz seiner Herrlichkeit, der Charakter d. i.
Bild, Abdruck, anschaubareö Gepräge seines in
Unendlichkeit, Licht und Fülle verschlungenes We-
sens: der Eingebohme, Geliebte, ewig aus und
in seinem Schooße; das Ebenbild und Wohlge-
fallen des unsichtbaren Gottes: wer ihn sichet,
der sichet den Vater. Er und der Vater sind
eins. Und endlich die Kernworte zum Schluß
(die da zeigen wes Geistes Kind unser Verf. ist:)
Der ganze Entwurf des N. T. beruhet auf dieser
Offenbarung; Der Unmündige muß sic finden:
ohne sie, ohne den Grundbezrif dcr ewigen Gott-
heit Jesu, ist alles Schatten und Trümmer. Und
mit solchem Sinne bliEt er unten S. zo. verach-
tend auf dicienigen herab, so da schwazen und lal-
len „ Jesus sey im Jahre der Welt 4020 zum
Gott geboren oder im Jahr 40 Z4 zum Gott ge-
macht. „ Dcß freuet sich ieder edle, achte Chri-
fienmensch! Heiliger Friede und Verehrung der
Edlen! Lieblingen Gottes! Bewahrern des achten
Kleinods — Christusreligwn. Heiliger Friede
euch! denn auch ihr seyd fricdsam! Freuet euch in
stiller Wonne eures Kleinods, bcdauret den ders
entbehret, aber verfolgt ihn nicht. „ Aber woher
hat Johannes den Audruck? „ Seit die Juden
aus
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