Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

Seite: 15
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1776/0023
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
aus einer neueröfneten Morgenl.Dueile. 15
Gottes und dergleichen zu nehmen beliebt, soviel er
auch Gönner finden möge, verdrehend und nichts
würdig. DeroffenbareZusammenhangvonS;rach-
gebrauch so vieler Rationen, Mundarten, KÜpse,
Ketzer, die warlich keine Orthodoxen für die Gott-
heit Christi waren, find ihm zuwider. Der An-
fang des Evangeliums Johannes ist im Glanze sei-
ner Zeit Grundveste der Wahrheit, lind so gehe
im ganzen N. T» die Lehre von der Gottheit Jesu
von den gegebenen, in heidnischen Schriftstellern
stcllern deutlich bestimmten, Begriffen-cs') 2^
, E ild dos klnftchtbstron, li na n sch au-
baren , (Luftbild der Herrlichkeit Gottes, nickt
Lufterscheinung, Schechina oder derley etwas) aus;
die abgeleiteten r-/o§, ,
Sohn, Herr, Erftgebohrner kämen dazu, die
ersten Kirchenvater folgten, die besten Lehrer unse-
rer Kirche, wovon Melanchkon genannt ist, des-
gleichen; nur eine leidige Philosophie und Bundes-
theologie (die ich „ eine scligunwissende „ des he-
bräischen Sprachgebrauchs nennen möchte) habe
das Zeugen, die Svhnschast aus sehr körperlichen
Begriffen zu Grundideen machen können, woran
sich denn die Soeinianer gestossen, und verleitet
worden, auf Mißbrauch mir ärgerem Mißbrauch
eiriherzutteten, So liege die Lehre in unsrer lieben
phils-
loading ...