Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

Seite: 54
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1776/0062
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
54 Erläuterungen zum N. Test.
Jesus that seine Wunder dem Glauben — Un-
glaube verschloß alles. Teufel trieb Jesus aus oh-
ne daß er Glauben forderte und erwartete. Der
Kranke war geormben, er war ein blosser Gegen-
stand des Mitleidcnö, wie der Todte. Von denen
die ihn brachten forderte er Glauben. Was her-
nach noch von der Allmacht des Gebets und Glau-
bens gesagt wird, daß wir zu unsrer Zeit nicht erst
streiten und zulezt beweisen dürsten / daß uns kei-
ne Wunder m'glich seycn— das wiche ieder der
Christum gefühlt habe und uns sähe — auch die
Besten von uns seycn Erde, und da habe Jesus
schon langst gesagt/ sey Nacht da niemand WÜrken
kann — darauf kann ich mich nicht cmlascn. Wolt
aber doch cs als erbauliche ^sbprcnung unsrer Zelt
dem geneigten 4eser nicht verhalten. Nun folgen
noch Erläuterungen einzelner mißoerstandner Wun-
der. i. Uber die Regung des Teiches, r. Den
verfluchten Feigenbaum, z. Die Besessenen. Glaubt,
Christus und die Apostel hätten in ihrem Zeitalter
wirklich Dämonen und kcme Allegorische Einklei-
dung gemeiner.
V.
Die Lehre Jesu. (Bergpredigt erläutert.) Und
das Geber Jesu. Mäst selber lesen kanns euch nicht
mehr ansagen. ,
loading ...