Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

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kl^lOloZiLO-LrincV In V.^. m
hatte; „ beföhle!! halte will sich nicht recht schicken.
Nun zum 6tcn V. Hier sind die Werte
schwierig. Die Punktarisn, welche der Mas.
Tert dem Wort gicbr, rnacht die Schwierigkeit.
Darnach Heists et/ex-r/ücht onm — und im vorher-
gehenden wars iudioKum Gott, das repelirt man
hier — und dann hat man: lind er (Gott) begrub
ihn. Diese Erklärung verwirft nun Hr. D.
Warum? weil er sieh mit keiner Wahrscheinlich-
keit Gott als einen Dvdrengraber Lenken könne.
Der Hr. M. wird sichs ja doch hoffentlich nicht so
denken: als habe Gott durch ein Wunder ein or-
dentliches Grab, nach der Länge und Breite des
Klrpcrs Mosiö abgepasit, nach Todkengräberweise
bereitet — ja dann wärs sreylich lächerlich. Aber
wie? wenn man sichs so denkt: Gott ließ Mosen
auf dem Berge sterben, gebot der Erde sich aufzu-
thun, und den erblaßten Körper in ihren Schooß
auszunehmen — so ist wenigstens nichts lächerli-
ches dabcy. — Also hatten Hr. D. die Sache ge-
nauer beleuchten sollen. Und nun bringt er noch
drey Erklärungen vor. D»e erste ist die: Es wer-
de vielleicht imperionuIitLr genommen, nach der
Art. da die dritte Person mit darunter verstande-
nem Participio Aetrvo deffclbigen Verbi gesetzt wer-
de, nur im^ersonulilsr sich anszudrüchcn. lind nach
der
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