Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

Seite: 167
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ten der Reformation gelebt/ und mit den sürnehm-
stcn Mannern derselben Zeit in Bekanntschaft und
Briefwechsel gestanden hatte. Dieß aber macht,
Laß auch der Theologe diese Briefe mit Nutzen und
Vergnügen lesen kam
Sie waren zwar gröstcntheils vorher schon ge-
druckt, aber doch nicht alle, zum Theil auch nicht
ganz. Der Herr Herausgeber bekam eine eigen-
händige Sammlung dieser Briese vom Zasius durch
den Hrn. Prof. Iselin in Basel, neben welchem er
noch durch den Hrn. Prof. Koch in Straßburg und
den jüngern Hrn. Schcllhorn in Memmingen un-
terstützt worden, zu scyn rühmet. Was von denen
nun aufgetriebenen Briesen vorher schon in der
Sammlung der Werke des Zastus stehet, ist mit
einem Sternchen bezeichnet.
Voran stehet das jeden des Zastus, das gar
gut, genau, brauchbar, und mit vieler Kenncniß
der damaligen Welt geschrieben ist. Es ist aber
hier nicht der Ort, daß wir einen Auszug daraus
machen. Nur wollen wir unfern Lesern daraus sa-
gen, daß er im Jahr 14Ü1. zu Costanz gcbohrcn,
und eben daselbst Notarius geworden, sodann nach
Freyburg im Breißgow als Stadtschreiber gekom-
men seye, wo er noch eine Weile das Schulamt ver-
sehen hat. Er studirte alsdcnn das Recht, und wur-
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