Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

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wider den Teuft! zu streiten. -6z
vermochten, vergeblich und ohne allen Nutzen zu-
gefetzt hatten. Einige sagten gar, sie hätten nicht
vor den Pfarrer kommen können, und seyen un-
verrichteter Sachen wieder abgerciset. Ein Thcil
schwiege ganz, das er gewiß nicht gethan hätte,
wann die Unternehmung vorthcilhaft abgelaufen
wäre. Sie meinten ohne Zweifel, cs gereiche ih-
rer Kirche zum Nachtheil vor den Falschglaubigen,
wann sie die Wahrheit der Sache berichten sollten.
Bey den glücklichsten hieß es, sie meinten es wäre
etwas bester, oder siL haben inzwischen keinen An-
fall bekommen, oder sie seyen mit etwas geweyhter
Arzney versehen, vermittelst welcher sie vollends be-
freyt zu werden Höften. Unter ctlich hundert Men-
schen wistcn wir nicht Einen, der seiner erhaltenen
Hülfe sicher Gott die Ehre gegeben den Ruhm der
Catholischen Kirche und Gaßncrö vor uns Ungläu-
bigen ausgebreitct und sich zum Beyspiel, dadurch
man zur Ueberzcugung von den Gaßncrischen
Grundsätzen und Wundcrkraftcn kommen möchte,
dargestellt hätte. Daß man aber in dem Ort, der
der Schauplatz dieser cyoreistischen Thaken war, und
in der Gegend allenfalls einige aufgetriebcn, welche
vor dem Angesichte des Beschwörers die befohlnc
Wirkungen empfunden und wahrnehmcn ließen, und
die man vor geheilt und Hergestekit ausgab und an-
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