Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

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«bnehmen können, wie reichhaltig dieser Commcn-
tar von Seiten der Kritik sey. Und eben dieß ist
er auch von Seiten.
II. Der Wortbedeutung. Hr. Döderlein
weiß es nur atlzuwohl, was für leidige Tröster un-
sere Leyiea sind, wie gcrathen und falsch die mei-
sten Bedeutungen sind, die man ihren Verfassern
bloö auf ihr ehrliches Wort glauben soll. Er weiß
es, daß der einzige sichre Weg, (was auch der Ver-
fasser des Norhcmkers neulrch im zweyten Bande
darüber gespottet hat, dem mans nur zu sehr anmerkt,
daß er mit den Geschäften seines Hieronymus weit
besser bekannt ist, wie mit denen eines Schüttens
oder Michaelis) zur richtigen Bestimmung der wah-
ren Bedeutung hebräischer Worte nur der ist, Er-
läuterung durch Hülfe der verwandten Dialekte und
der alten Uebcrsctzer. Diese hat er meisterlich an-
gewandt. So übersetzt er nicht blos c-ectes
nach der Etymologie, sondern cliru cjUKvis crimi-
ns, Cap. i, 27. nicht exule8, rionem re-
verremes, sondern, was der Prophete Cap. 59,
2O. couverlos 3 peccmis im Gegensatz gegen 6eler-
roreg sebovX im folgenden Verse nennt. --^2
hat ihm nicht blos poreüuwm r'mx/enaii sondern auch
mulümchms. xr. comploäere colle 8pm-
M3ck. 36 c. 2, 6. und die arabische Bedeutung —
The-l.Bibt, Vl.B» S
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