Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

Seite: 306
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c^ue äpparätu prorkus neZlecliis üuciiolo accom-
moästL proponiiur. Es kommen also in Anse-
hung der populären Theologie diese zwcy Punkte in
Erwägung: einmal, die Auswahl der Wahrheiten,
die darinn gelehrt werden sollen, zum andern, die
Art des Vortrags, dessen man sich bey solchem Un-
terrichte in der Religion zu bedienen habe. Von
dem erstem spricht der Herr Verfasser im Oster-
und von dem andern im Psingstprogramm.
Vorläufig sagt der Herr Verfasser ( §. z, des
Ostcrprogramms, das rvir zuerst durchgehen müssen)
daß er den populären Vortrag der Rcligionswa.hr-
Heiken an sich nicht misbilligc, sondern vielmehr für
rwkhig halte: nur müßten dabey gewisse Schranken
beobachtet werden, die er hier zu bestimmen sucht.
Zum Umfange der populären Theologie gehören
blos diejenigen Wahrheiten der heiligen Schrift,
die uns zur Seligkeit zu wissen und zu glauben noth-
wcndig sind. §. 5» Aber hier liegt nun eben die
Schwierigkeit. Denn in Bestimmung dessen, was
ein jeder Christ zur Erlangung der Seligkeit noth-
wcndig wissen und glauben muß, sind ja nicht alle
Theologen übereinstimmend, wie der Herr Vers,
selber anmerkt. (§. 5. und io.) Er tadelt (§.6.)
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