Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

Seite: 310
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zic> Prof. Ouvriers Programm.
der Religion wachsen, so weit solches von ungelehr-
ten Christen gefordert werden kann, heißt nicht so
wohl, seine Einsichten auf mehrere Gegenstände,
Hie nur entfernter Weise einige Beziehung auf die
Religion haben, ausdchncn, als viel mehr, in
Ansehung der Hauptwahrhciten der Religion mehr
Deutlichkeit nnd Uebcrzcugung erlangen, und ih-
ren Elnsiuß auf unsre Glückseligkeit immer mehr
einckhcn lernen. Der populäre Theolog, der die-
se letztere Art des Wachöthums vorzüglich zu bcföv-
Lcrn sucht, verdient also wohl den (iz. befind-
lichen) Vorwurf nicht, daß er der Erkenntnis des
gemeinen Mannes dasjenige entziehen wollte, was
Gott demselben zur Seligkeit geostenbaret hatte.
Ich sehe wirklich nicht ein, gegen wen der Herr
Vcrf. eigentlich streitet. Wer ist denn unter den
Protestanten noch jemals willens gewesen, dem ge-
meinen Mann die göttliche Offenbarung aus den
Händen zu reissen? Er sagt, ( §. i6. ) kerporum
iZi ur (das macht hier nicht bcgreisiich, wie
das, was jetzt folgt, aus dem vorhergehenden kön-
ne geschlossen werden ) rei OmiitlanL conlnlunr,
cjui popul3ri8 IcheoloAiL limiies 36^0 arrvALnrer
comrulwro remorurio uulu conLnrur, nr, c;uD
Dons omnium eile voluit, non niii eruäilorum
jullicenr oacjue populo llene^onr Sec. Kann man
denn
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