Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

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Schulanstalten in Zürch. Z5Z
sind das klaßische Werk zu der Mythologie, deren
Kenntnis einem jeden, der an Poesie, Mahlerey,
Sknlptnr, Baukunst, Geschmack finden will, un-
entbehrlich ist. Man bedient sich des Antiguitä-
renwerks des Hrn. von Monrfaucon, die Vor-
stellungen der im Ovid vorkommenden Personen
anschaulicher zu machen.— Auf die Bedenklich-
keiten, die man finden möchte, einen Terenz, Ovid rc.
mit jungen Leuten zu lesen, wird so gut, als mög-
lich, geantwortet und ein guter Rath ertheilt, wie
sich der Lehrer bey anstößigen Stellen zu verhal-
ten, und auch aus diesen für seinen jungen ^cser
Nutzen zu ziehen habe. — In dem Griechischen
wird Homer gelesen, und die gröste Schwierigkeit,
die bey diesem Dichter meistens nur von der Ver-
schiedenheit der Dialekte herrührt, durch eine kurze
Anleitung bald gehoben. Wer den Homer gelesen
hak, ist nicht nur der griechischen Sprache ziemlich
kundig worden, sondern in das Heiligthum der
griechischen Musen eingeführt, d. i. mit alle dem
bekannt worden, was die griechische Nation, die
für die Werke des Geistes und der schönen Künste
die Lehrerin der Römer war, Schönes und Gros-
ses hat.— Die Lesung des griechischen N. T.
die in den untern Klassen angefangen worden,
wird in dem Kollegio forlgesezk, und zwar so, daß
S 4 die
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