Allgemeine theologische Bibliothek — 7.1777 [VD18 90309928]

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r». Sohns müssen mir lernen, der Vater sey über
8- alles, indem er selbst gesagt har: Der Vater ist
s,größer als ich.** Der ööss Irenaus Härte bcy
diesem lctzrern Satz, aus unsrer Dogmatik supplj-
reu müssen: nach der menschlichen ^Tlarur.
Denn ob es gleich widersinnig ist, zu glauben, daß
hie Jünger das nicht gewußt Härten, daß Gott
größer sey, als eine menschliche Natur, und ihnen
dicß erst hätte müssen gesagt werden; so müssen wir
doch unsre Vernunft gefangen nehmen unter dem
Gehorsam der Dogmatik, und mit ehrfurchtsvoll
lemSttllschweigrn diese trcsiiche Erfindung verehren^
Aber es ist Zeit daß wir schließen; die Res
renston dieses tresiichen Buchs ist uns so unter dm
Händen gewachsen, daß wir genöthiget sind, die
Anzeige des zweeren Bandes bis zum nächsten THM
dieser Bibliothek zu verspüren. Noch eins:
wir wünschten daß der Herr Verft beym Griechi-
schen wenigstens doch die Spiritus setzte, wenn ev
auch die Accente megließe; und daß der Verlege?
L-Heils für bessern griechischen Druck sorgte, theils
nicht so einen jüdischen Wucher triebe, und sich
dasAlphabech gemeinen Drucks wir einem Reiches
Haler bezahlen ließe. Wie weit werden solche deuls
Noch ihre Unverschämtheit treiben? -°-
' ' ' ' - Bs.
X!X.
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