Allgemeine theologische Bibliothek — 7.1777 [VD18 90309928]

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des Gottesdienstes der ersten rc- 265
Vollkommenheit behalten, so würde er bey Ver-
größerung derselben noch einen viel vollkommenem
2eib, durch eine Verklärung, erhalten haben, und
dadurch in eine höhere Sphäre der Vollkommen-
heit, ohne eine unangenehme Empfindung, als den
Tod des Leibes zu leiden, versehr worden seyn. Al-
les dieses, was der Vers, von dem Gottesdienst des
ersten Menschen vor dem Fall, sehr ausführlich vor-
trägt, beruht aus der Hypothese, daß der Zustand
derselben so beschaffen gewesen ist, wie er glaubet.
Er will diese Arbeit fortseßen, und künftig theils
eine philosophische Betrachtung des Gottesdienstes
der Menschen im Stande ihrer verderbten Namr,
theils eine ebenfalls philosophische Betrachtung des
Gottesdienstes der Menschen in ihrem Gnadenstande
(des wahren Christenthums) bekannt machen.
Nach dieser gegenwärtigen Probe zu urrheilen, kann
man sich eben nichts besonders von diesen angekün--
digren Abhandlungen versprechen. Selbst unter
dem guten, welches in dem philosophischen Theil
dieser Schrift verkömmt, befindet sich verschiede-
ne§, welches man mir Recht zu unnühen Grübe-
leyen rechnen kann. Gegen seine Gegner ist der
Verf. auch nicht so billig, wie er hätte seyn sollen.
Insonderheit bürdet er den Socinianern vieles aus,
ohne sich darum zu bekümmern, ob heutiges Tages
R 5 die
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