Allgemeine theologische Bibliothek — 7.1777 [VD18 90309928]

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nugsam erblicken können. Der Spiegel sey so
künstlich eingerichtet gewesen, daß er bcy dern nächt-
lichen Feuer auf dem Pharus, wovon das Meer
erleuchtet worden, gedicner hätte, die ankommenden
Schiffe zu entdecken. (Vielleicht ließe sich von
diesem Spiegel noch verschiedenes sagen, wenn
mau andere Nachrichten arabischer Scribenten mit
des Abulfcda Erzählung davon vergliche. Mont,
faucon in seiner villsrcarion stur 1s ?llare
xsuäriL, die in dem §ten Thcil der Kiemoirss cis
licrerscurs äs l'^cactemie b.o/gls äe8 Inlcri^ckon8
er Lelles - luetrrL5 S. 278 u. f. stehet, führet aus
des Marrin CruslUö lurco - Orsecia an, daß
nach demBericht der Araber, Alexander der Große
eben auf den Pharus einen Spiegel habe sehen las-
sen, der so künstlich sey gemacht gewesen, daß man
darinn die Flotten der Feinde, die gegen Alexan-
dria oder Egypten kämen, in einer Weite von 722
Parasangen entdecken könnte. Nach dem Tode des
Alexanders sey dieser Spiegel von einem Griechen
Namens Godore, welcher die Gelegenheit abge-
wartet, da die Soldaten in der Festung eingeschla-
fen wären, zerbrochen worden. Bey diesem Ber
richt ist zwar dieses augenscheinlich falsch, daß der
Pharus schon zur Zeit Alexanders des Großen ist
erbauet gewesen; dieß hindert aber doch nicht, daß
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