Allgemeine theologische Bibliothek — 7.1777 [VD18 90309928]

Seite: 364
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z§4 Hugo Farmers Abhandlung rc.
„salbten zu beweisen. — Wenn dieser Ausdruck
„von Christo gebraucht wird, so giebt er uns den
„Begriff von einem Rönrg, der zu dieser Würde
„unmittelbar von Gorc durch eine göttliche
„Salbung, durch die uneingeschränkte Mit-
„(Heilung und beständige Einwodnung des
„heiligen Geistes, bestellt worden ist." Wir
können nicht alles Vortrestichc abschreiben, was
Herr F. über diesen Punkt sagt; es verdient aber
wohl nachgelesen zu werden. Wie er die Beweis.'
kraft der Wunderwerke wolle verstanden haben, er-
hellet am besten aus dem fünften und letzten
Hauptstücke, worin» er den Beweis durch diesel-
ben als entscheidend und vollständig, als dem ge-
sunden Menschenverstände zu allen Zeiten ange-
messen, und als leicht und kurz verstellt. Da-
mit aber die Wunderwerke diesen Nutzen haben,
ist eö nicht nöthig, bis zu der entferntesten Tiefe in
ihrer Untersuchung hinabzusieigen. Hierüber
drückt sich Herr F. in der Vorrede also aus: „Je
„mehr ich über diese Materie nachdenke, je mehr
„werde ich überzeugt, daß es gänzlich dem natür-
,, lichm Eindrücke, den die Wunderwerke auf
„das menschliche Gemüth machen, und nicht
»jenen spekulativen Meynungen, die man möge-
st mein von denselben hat, zuzuschreiben scy, daß
»das
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