Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

Seite: 58
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Z8 Neber den Werth der Symbolen.

auch sein leiden und Sterben selbst zur Genug-
rhuung an die Gerechtigkeit Gottes und zur Er-
werbung des Heils sey nöthig gewesen. Sie giebk
ihm auch zu erkennen, daß sie hierinn , ohne an
seinen bessndern Nebenmeinungen Theil zu neh-
men, acquiescire. Ueber diese Erklärung hat Hr.
Hcilrnann in einem Schreiben an die Classe eini-
ge Anmerkungen gemacht, woraus man sieht,
daß er darauf bestehe, es sey ihm Unrecht gesche-
hen. Auf was für eine Art diese Sache von dem
konigl. Kirchen-Dircctorio in Berlin sey entschie-
den worden, haben die Herausgeber dieser Schrift
nicht genau erfahren können. So viel aber ist ihnen
davon bekannt geworden, daß man dem Hrn.
Heumann aus weisen und schonenden Ursachen
die öffentliche Bekanntmachung seiner Predigt
und desjenigen, was dabey vorgesallen ist, unter-
saget, aber ihn keineSwcgeS wegen seiner ihm
Schuld gegebenen Heterodoxie verurtheilet und
zurecht gewiesen habe, und daß der Ehrw. Claffe
das Stillschweigen auferleget, Friede und christ-
liche Vertragsamkert sey aubefohlen worden. Da-
mit man aber nicht denken möchte, als wenn Hr.
Hellmann etwas Zur Bekanntmachung dieser
Schrift beygetragen hätte, so melden die Heraus-
geber in dem an ihn gerichteten Schreiben, daß
seine Gegner es ihnen lerchr gemacht hätten, durch
gewisse
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