Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

Seite: 78
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78 Lwrlcii recerill et istulirat. Carmi'num
mußte wohl der grössere Tberl solche Versa lfchun-
gen ftyn, die den Christen keineSwegee nachtheilig
waren. Sodann dünken ihm die Gründe, wel-
che der Hr. D. für seine Behauptung anführt,
wenig Stärke zu haben, so wie auch das, was er
selbst S. 172 anführt, daß sie von den Christen
oft, wegen ihrer besonder» Genauigkeit, anstatt
des hebr. Texts angeführt werde, jene Vermükhung,
daß sie, um die Gründe, welche die Christen für
ihre Uhre aus dem A. T. hernehmen, zu schwä-
chen, verfertiget worden sey, schon einigermaßen
widerlegen oder sie doch wenigstens sehr ungewiß
und wankend machen. Auch weiß Ree. es nicht
wohl zu rümen, daß (S. 171) Aquilaö Ueberse-
hüng den Juden so gefasten habe, daß sie nun diese
anstatt der ältcrn Uebersehung der l^XX zum Vor-
lesen in den Synagogen genommen, und daß es
gleichwohl nachher vom Theodotion (S. 172)
heisse, die Juden hätten ihn unter der Bedingung
angenommen, daß er eine neue Uebersehung ver-
fertigen solle; welches doch wohl anzeigt, daß die
bereits vorhandene des Aquila ihnen nicht so recht
müsse gefallen haben. Doch die wenigen Nach-
richten , die wir von diesen Uebersehern finden,
lassen freylich noch vieles im Dunkeln. Bey Z
Mos. XlH, 6. scheint dochMontfaucons Behaup-
tung:
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