Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

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"griechischen Ucbersehung sich so völlig überzeugt
" hielten, daß sie schlechterdings nicht glaubten, daß
"Fehler darin seyn könnten — so geschähe es,
"daß sie die Juden des Betrugs und der Ver-
fälschung ihrer heiligen Schriften beschuldig-
'' ten." (Da haben wir also mit des Hrn. Vers,
eigenen Worten die ganze Veranlassung zu jenem
Vorwurf, und man kann nun selbst urtheilen,
ob man wohl darauf so viel bauen kann. Was
hier von den Syrern angeführt wird, daß auch sie
den Juden Verfälschungen vorgeworfen, ist eben
von keiner Erheblichkeit, es ist eine bloße Verfäl-
schung in Zahlen, die aber gar leicht einen andern
Grund haben konnte; denn es ist ja bekannt, daß
dte griechrs. Ueberseher und die Samaritaner ihre
besondre Chronologie haben, die sehr von dem
hebr. Text abweichc). — "Dieses nun und die
"mannichfaltigen Abweichungen der verschiedenen
"Recensionen der griechischen Uebersetzung, so-
"wohl unter sich, als von dem hebr. Texte, be-
"wogen den Hieronymus, daß er eine neue lateir
" nische Übersetzung aus dem Hebräischen Versen
"tigte." Es wird sodann gezeigt, in welcher
Ordnung er die verschiedenen Bücher der Schrift
überseht habe — und nachdem die verschiedenen
Urtherle, weiche er dieserhalb hat erfahren muf-
fen, kürzlich angezelgt wordett, führt der H ?).
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