Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

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88 Ttarkü revenfi et illuürat.
abweichenden Lefearten des kiÄterii Rolnani und
6al!icam nun untereinander gemischt worden sind,
wovon verschiedne Beyspiele S> ZOOf. beygebracht
werden. Doch hat auch schon in den ältesten Zei-
ten diese Übersetzung mancherley Veränderungen
erlitten. Aus diesen Verschiedenheiten, zu deren
Auffindung die Anführungen bey den Kirchen-
vätern, nächst der Vergleichung alter Handschrif-
ten, sehr viel beytragen, lernt man nicht allein die
wahren lateinischen sowol als hebräischen Lesearten
kennen, sondern auch den Ursprung der falschen
entdecken; besonders helfen hiezu auch die l^or-
reÄoria (S. zos). Jedoch, da die Vulgata selbst
aus dem Griechischen verfertiget, die Psalmen auch
zweymal von Hieronymo nach dem Griechischen
rorrigiret worden sind; so gehet der vornehmste
kritische Nutzen der Vulgata, wenigstens in An-
sehung der Psalme, allerdings aus die Berichrrgung
der L^XX. Zulehr werden wieder einrge Hand-
schriften (S. zo8 f.) beschrieben, deren sich dec
Hr. D. äusser dem Labatier bedienet hat.
Mit gleichem Fleiß und Genauigkeit wird in
dem uten Abschnitt S. Zi4.fi von den arabi-
schen Übersetzungen gehandelt; besonders sucht
her Hr. D. von der in den Polyglotten befindli-
chen (welche allerdings die wichtigste und brauch-
Hgrste ist) gegen R» Smwn zu zeigen, daß sie
- : .. nicht
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