Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

Seite: 97
DOI Heft: DOI Artikel: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeine_theologische_bibliothek1777a/0101
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
Oaviciis aUIrumHue koetaruin ftedr. 97

spätere Erfindung weil mau m den älteren UcberA
sehungen andere chbcheiluugen finde; sowie auch
inA'nffhuug derAbrheiluna einzelner Psalms eine
große Berschiedcnhei-t ist, sowohl in den.hebe,
Handschriften, als in den allen Nebersehungen,
davon ('S.441) einige nicht unwahrscheinliche
Ursachen angegeben werden.
In dem a.sten Abschnitt ksmt er nun auf die
innere Beschaffenheit der Psalms in olnsehung
ihres Jnnhaüs, und handelt also von den in dm
Psalmen enthaltenen Weissagung en, Geschich-
ten, Sittenlebren und Glaubenswahrheiten»
Zuvor aber redet er kürzlich von der göttlichen
Eingebung der Psalms überhaupt. Wir wunr
dern uns aber, warum der Hc. Vers, das Wort
Inchirutio hier in einem so sehr eingeschränktem
Sinn nimmt, da cs doch unsre besten Theologen mit
Recht von revelutio unterscheiden. Er sagt selbst
S. 446,447: IrnAulari ftivini nmninis vrüeftäio
ALvibos fuisse läcros ünAores, ne c,ni6 veritati
6ivinLe, rnorumHUe 6ibcir)!inae aftverftim irre-
x>eret, Huo<ä omnibus tidi tantnrn reliäbis et aä
errorein pronis bolet acciftere, und S. 449:
'Pamen ne^ari non poterit, lud siNAnlaribus
chupremi nurninis aulPiciis ftaec carmina eon-
cinnata esse etc. und gleichwohl schränkt er
die Inspiration bloß auf die in denselben ent-
Theo!, Lidl, G halrene
loading ...