Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

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des Menschengeschlechts. 115

Das zweyte Smck, Abfall des Menschen-
geschlechts, hat drey Abrüstungen: i) Ist die
Erzählung Fabel? 2) Ist diese Geschichte nur
Fabel? S. 78. z) Was ist sie für uns ? S.
128 f. In der ersten Abtheilung har Hr. H. den
ungeübten User offenbar zum Besten. Die Iro-
nie ist zu versteckt für die mehrestcn, und uns sind
mehrere teffr, und besonders Leserinnen bekannt,
die dies Buch, wert es ihnen als schon geschrieben
empiohlen war, besonders aber, weil man ihnen
gesagt haue, daß,bey lausig verschiedene, sonderlich
poeüsche, StoÄen aus der Bibel ganz vortrestich
übersetzt waren, (und dies ist Hrn. H. recht eigent-
liches Verdienst, welches niemand, ohne äußerst
parlheytsch zu seyn, ihm streitig machen wird) zu
eurer amüsanten Leklür zur Hand nahmen, und
Mit innigem Vergnügen lasen ; als sie aber auf
den Anfang der zworen Abtheilung dieses zweylen
Stücks kamen, und sich in der ersten so arg mit-
gesplelt fanden, es voller Unwillen von sich warfen.
Die sogenannte Episode S. 80 f. dünkt uns
Herders ganz unwürdrg zu seyn. Zu einer solchen
Parodie wird in der Thar zu wenig Aufwand an
Geisteskräften erfordert, als daß ein Genie, wie
Herders, sich so weit hätte herablassen sollen.
In der zweyten Abtheilung, oder der eigent-
lichen Erklärung des Falls, haben wir viel vor-
H 2 rrefliches,
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