Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

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cum V2nis leÄionibub.

2LZ

Bibel wird, aller Vcrmuthung nach, den Ruhen
haben, daß durch das rühmliche Beyspiel des Her-
ausgebers mehrere aufgemuntert werden, die älte-
sten und besten hebräischen Handschriften, die bey
dieser Äibel noch nicht gebraucht sind, durchzu-
gehen, und ihre Abweichungen von dem gewöhn-
lichen Tert zu bemerken. Man wird alsdann noch
manches entdecken, was zur Verbesserung des
Textes angewandt werden kann. Die fortgesehte
Uebung in dieser Art von Kritik wird auch einen
und den andern Liebhaber derselben in den Stand
sehen, nach ziemlich sichern Regeln zu urtheilen,
welche Leseart der andern vorzuziehen, und wie der
Text, mit Zuziehung der alten Uebersehungen, zu
berichtigen sey.
Äusser den verschiedenen aus Handschriften
und einigen gedruckten Bibeln genommenen Lese-
arten sind auch die aus Vergleichung der Parallel-
stellen entstehenden Varianten deutlich vorgestellt.
So werden S.?i, iz Verse aus l B. Mos. z6,
mit 12 Versen aus t Buch der Chron. i, ferner
S. 149, 2 B. Mos. 2O, 2 —17, mit s B. Mos.
s, 6—18. S. i87—l 99, die Beschreibung
der Stiftshütte 2B. Mos. z6— Z9 mit der Kap.
25 — go vorkommenden, S. 22g, z B. Mos.
n, iz —19 mit s B. Mos. 14, i2— 18, und
noch einige andere Stellen miteinander verglichen.
Die
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