Allgemeine theologische Bibliothek — 8.1777 [VD18 90309928]

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Schwärmerei Toleranz re. 275
"mittelbar erhöhen zu wollen; und die Gaben
"zum Zweck zu machen, die nur den Zeitumsiän-
"den angemessene Mittel seyn sollten." Das
übrige, was hier noch richtiges und bemerkenswert
theö gesagt wird, über die Verhehlung der Wunr
der Jesu, über die vorgegebenen Wunder emes
Gaßners und Schröpfers, über den wahren Be-
griff eines Wunders u. s. w. empfiehlt der Rec.
zum Nachlesen, und spricht dem Hrn. Vers. (S.
20.) mit voller Ueberzeugung nach. "Mögen
"doch Wunder thun, die es können; sie mögen
"auch gure Christen seyn, aber wegen ihrer Wun-
" der sind sie es nicht. Noch weniger sind dieje-
nigen, die keine Wunder thun können, aber
" davon nur in unbestimmten dunkeln Phrasen,
"hoch daher fahrend, plaudern, deshalb bessere
" Christen. Am allerwenigsten sind sie es, wenn
"sie, indem sie fühlen, daß sie selbst keine Wun?
"der thun können, diejenigen, welche glauben,
"daß jetziger Zeit keine Wunder zu hoffen sind,
"für Buben, Neidteufel, Henker und Deisten
"schelten."
Der 2te Abschnitt (S. 4Z.) handelt von
Schwärmerey, Toleranz rc. die Freunde des Hrn.
Lav. leugnen entweder, so wie er, daß sie Schwär-
mer sind, und denen wird es hier,Trotz alles leug-
nens, bewiesen, daß sie es sind; oder sie verwer-
S 2 ftn
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